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„Hilfe der Sparkasse gab uns Mut!“
Als die Sparkasse Rhein Neckar Nord vor drei Jahren die „Heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd“ des Reiter-Vereins Mannheim erstmals mit einem größeren Spendenbetrag unterstützte, befand sich dieses Rehabilitationsangebot noch in den Kinderschuhen. Aufgrund der gesundheitlichen Erfolge wurde das therapeutischen Reiten für behinderte Kinder immer stärker nachgefragt, so dass die Maßnahme schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stieß. Um sie einem noch größeren Kreis von kleinen Patienten zu ermöglichen und finanziell weiter abzusichern, spendete das Kreditinstitut vergangenes Jahr erneut 10.000 Euro aus dem PS-Reinertrag. „Dies gab uns Mut und Planungssicherheit, das Angebot deutlich zu vergrößern“, berichtete jetzt Reiterpräsident Peter Hofmann bei der Übergabe eines weiteren Schecks von 10.000 Euro. Damit unterstützt die Sparkasse bereits zum dritten Mal die Aktion zum Wohle behinderter Kinder.
„Traditionsgemäß“ übergab Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Rüdiger Hauser auf dem Gelände des Reiter-Vereins den Spendenbetrag persönlich an Peter Hofmann. Wie er dabei wissen ließ, lege sein Haus auch bei der Vergabe von Fördermitteln großen Wert auf Nachhaltigkeit. „Wir spenden nicht mit der Gießkanne, sondern ganz gezielt in Projekte, von denen wir glauben, dass sie eine langfristige Hilfe ermöglichen.“ Hier sei der Reiter-Verein Mannheim ein nahezu idealer Partner, der sich mit viel Engagement und Herzblut einer guten Sache verschrieben habe. Hauser: „Wo viele Hände sich rühren, geben wir gerne etwas dazu.“
Projekte, die Kindern mit schweren Schicksalen das Leben etwas erleichterten, fördere man besonders gerne. Der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse weiter:„Wenn dieses Geld dazu beiträgt, dass Kinder in ihrer persönlichen und körperlichen Entwicklung voran kommen, dann war das eine gute Investition. Und die beste, wenn wir sie dabei auch noch lächeln sehen.“
Präsident Peter Hofmann bedankte sich für dieses Vertrauen und die erneute Bereitschaft „diesen sagenhaften Betrag bereit zu stellen“. Dass man diesen Bereich im Verein weiter ausbauen konnte, sei vor allem auf die Unterstützung der Sparkasse zurückzuführen. So wurden zwei neue Ausbilder eingestellt und zwei weitere Pferde angeschafft. Der Bedarf sei damit immer noch nicht befriedigt. Bei der „Heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd“ handle es sich um Rehabilitationsmaßnahmen mit dem Ziel, Motorik, Wahrnehmung, Lernen, Befindlichkeit und Verhalten günstig zu beeinflussen. Das „Bewegtwerden“ auf dem Pferderücken und die Beziehung zum Therapiepferd stärke das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen und verbessere zudem die Konzentrations- und Lernfähigkeit, so Hofmann weiter. Seit über einem Jahr arbeite man auch sehr stark mit der Lebenshilfe zusammen.
Bestätigt hat sich laut Hofmann in diesem Zusammenhang, dass mit dem Pferd als Partner eine ganzheitliche Therapie möglich sei, da Körper und Psyche gleichermaßen angesprochen würden. Das große, starke, dabei aggressionsfreie Tier löse positive Gefühle aus; die rhythmische Pferdebewegung könne körperliche und seelische Blockaden auflösen. Hofmann: „So mancher Patient kann auf dem Pferd zum ersten Mal in seinem Leben frei sitzen.“
Selbst Patienten mit schwer zu behandelnden Krankheitssymptomen wie ADS, Autismus, Essstörungen oder posttraumatischem Stress-Syndrom könnten in ganz besonderer Weise von der Begegnung mit dem Pferd profitieren. Und: Mit dem Pferd stehe in unseren Breiten ein therapiefähiges Tier „direkt vor der Haustür“ zur Verfügung. Dies bedeute, dass man mit den Kindern keine weiten Reisen etwa zu Delphinen in exotische Länder durchführen müsse und die Therapie auch jederzeit wiederholen oder regelmäßig durchführen könne.
Mit ihrer Hilfe für regionale Vereine setzten die Sparkassen laut Hauser eine 200 Jahre alte Tradition fort. „Durch unsere verlässliche finanzielle und ideelle Hilfe tragen wir zur Erhaltung vieler sozialer Angebote in unserem Geschäftsgebiet bei. Daraus wächst eine Verbundenheit, die uns von anderen Kreditinstituten unterscheidet.“ Auch wies der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rhein Neckar Nord bei dieser Gelegenheit auf das insgesamt große soziale Engagement der der öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute hin. Allein die 53 Sparkassen in Baden-Württemberg hätten im vergangenen Jahr zusammen mit ihren Verbundpartnern 53 Millionen Euro in gemeinwohlorientierte Aufgaben investiert. Dies unterstreiche mehr als deutlich, dass der Slogan „Sparkassen. Gut für Deutschland“ kein leerer Begriff sei.
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